
Das Ahrhochwasser 2021
Ursachen, Wirkungen, Lehren
Prof. em. Dr. rer. nat. Wilhelm Kuttler
Herr Prof. em. Dr. rer. nat. Wilhelm Kuttler ist Jahrgang 1949, Studium der physikalischen Geographie (Klimatologie) und Biologie Ruhr Univ. Bochum. 1978 Promotion über gesundheitsgefährdende Wetterlagen, 1984 Habilitation über atmosphärische Spurenstoffe.
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1986 Aufbau des Lehrstuhls für Angewandte Klimatologie, Forschungsschwerpunkt: Klima und Lufthygiene in Städten, Univ. Duisburg-Essen; zahlreiche Fachveröffentlichungen sowie Übernahme von Ehrenämtern (u.a. VDI, Fachausschuss Umweltmeteorologie, Deutsche Meteorologische Gesellschaft, Sektionsvorsitz), pensioniert 2015, weiterhin vorlesungs- und forschungsaktiv.
LLL – Lebenslanges Lernen e.V.
Die Ahr fließt mit einer geringen Tiefe von 30 cm. 2021 fielen im Ahrtal in 24 Stunden 150 l Regen pro Quadratmeter. Es kam zu einem Hochwasser mit Toten und Verletzten und Schäden von über 30 Milliarden Euro. Verschiedene Faktoren wirkten hier unheilvoll zusammen. Zusätzlich war das Krisenmanagement der Landesregierung unzureichend. Ende des 5. Jahrhunderts n. Chr. gab es schon einmal ein Hochwasser vergleichbaren Ausmaßes.